Kanufahren in Schleswig-Holstein

Tourenbeschreibungen 1999:

(4) Tour 4  "Stör"   Arpsdorf-Rosdorf     (01.08.99)

Anmerkung:  
     Jeder Fluss fließt, dass heißt, er verändert sich und seinen Wasserstand ständig.
     Der Autor übernimmt daher keine Gewähr für die Gültigkeit der Angaben.                    

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Wolfgang Glamann
          Bockwischer Weg 6
D-25578   Dägeling

(4) Tour 4 im Jahre 1999: "Stör"  Arpsdorf-Rosdorf    (01.08.99)

    Die Stör ist einer der größten Flüsse in Schleswig-Holstein. Sie entspringt südöstlich
    von Neumünster und mündet als rechter Nebenfluss in die Unterelbe.
    Wir fahren gerade in der trockenen Sommerzeit, wenn andere Flüsse nur noch wenig
    Wasser führen, immer gerne Tagestouren auf der Stör. Die Stör hat eigentlich immer
    ausreichend Wasser, welches oberhalb des Pegels Rensing (hier kein Tideneinfluss)
    auch schön sauber ist und bei warmen Wetter zu einem erfrischenden Bade einlädt.
    Unsere heutige Tour starten wir in Arpsdorf südwestlich von Neumünster.
    Die Stör ist hier etwa 6 Meter breit, begradigt und fließt recht flott. Angepflanzte
    Erlenbäume beschatten die Stör auf den ersten Kilometern. Es handelt sich um eine
    gemütliche Tour und es treten beim Befahren wenig Hindernisse auf. Die Einsetzstelle in
   Arpsdorf ist sehr zu empfehlen. Sie liegt an einer Brücke bei Flusskilometer 14,0 und 
   die Tour startet gleich mit einem Schwall unter der Brücke:
     14,0  Km    Einsetzstelle Straßenbrücke in Arpsdorf.
                        Wir starten auf einem etwa 6 Meter breiten, gut fließenden Fluss.
                        Der Fluss ist begradigt, geht aber immer wieder um Biegungen.
                        Hin und wieder bringt ein kleiner Schwall etwas Abwechslung.            
     16,1  Km    Kleine Staustufe  ist befahrbar, dahinter ist die Stör aber sehr flach.
                       
     17,7  Km    Hier kommt der Wald auf der linken Seite recht dicht and die Stör heran,
                        so dass es sich lohnt, hier im Schatten der Bäume eine Rast einzulegen.
     17,9  Km    Kleine Staustufe unter einer Fußgängerbrücke aus Stahl.
                        Diese ist befahrbar, dahinter ist die Stör aber sehr flach und man hat bei
                        wenig Wasser Berührung mit großen Steinen.
         
     18,0  Km    Von rechts mündet die Bünzau in die Stör..
                        In dem folgenden Abschnitt wurde die begradigte Stör etwas renaturiert,
                        indem kleine Staustufen aus Feldsteinen in den Fluss verbracht wurden.
     20,2  Km    Straßenbrücke Willenscharen mit sehr gut angelegter Ein-/Aussetzstelle.
     22,0  Km    Zufluss der Brockstedter Au von links.
                        Danach eine Wegebrücke mit Anlegemöglichkeit.
                        Hier haben wir wieder eine Rast eingelegt, uns unter einem Baum vor der
                        brennenden Sonne versteckt und auch noch in der Stör gebadet. Sie ist hier
                        zwischen 50 cm und 120 cm tief und bietet, wie fast auf der ganzen Strecke,
                        im Untergrund festen Sand zum Stehen und Laufen an.
     24,5  Km    Schmale Brücke mit 3 Stauklappen nebeneinander. Diese sind offen.
                        Man fährt am besten durch den mittleren Durchlass.
     25,5  Km    Kleine "Flussbadeanstalt" von Störkathen, hier viel Badebetrieb. 
     26,7  Km    Schmale Brücke mit 3 offenen Stauklappen nebeneinander. 
                        Auch hier fährt man am besten durch den mittleren Durchlass.
                        Danach ein kleiner Schwall.
                       
     27,5  Km    Brücke zwischen Rosdorf und dem Teil südlich der Stör.
                        Auch hier gehen wieder viele Einheimische den Badefreuden in der Stör
                        nach. Wir legen dort an und bringen an dieser guten Aussetzstelle die
                        Boote an Land. 


Copyright © 1999, 2003 Wolfgang Glamann